Wissenswertes

Das Skelett

  • Jeder Mensch besitzt ca. 196 Knochen, teils paarig (Hüftknochen, Fußwurzelknochen etc.), teilweise jedoch auch nur einmal vorhanden (Frontaler Schädelknochen, Hinterhaupt-Knochen)
  • Der größte Knochen ist der Hüftknochen.
  • Der kleinste Knochen ist der „Steigbügel“ im Innenohr. Er ist kaum größer als ein Reiskorn.
  • Die Knochen sind alle über Gelenke (Bänder, Kapsel, Knorpel) verbunden.

Das Skelett

 

Die Atmungsorgane

  • Im Ruhezustand atmet ein Erwachsener etwa 6 Liter Luft pro Minute ein und aus.
  • Der rechte Lungenflügel ist etwas größer als der linke.
  • Härchen in der Nase helfen nicht nur, die Atemluft zu reinigen, sondern auch zu wärmen.
  • Die höchste aufgezeichnete „Niesgeschwindigkeit“ beträgt 165 km pro Stunde.
  • Die Oberfläche der Lunge entspricht etwa der eines Tennisplatzes.
  • Täglich verlieren wir mit der Atemluft einen halben Liter Wasser. Es ist als  Wasserdampf sichtbar, wenn wir Glas anhauchen.
  • Im Ruhezustand atmen Erwachsene etwa 12 bis 15 Mal pro Minute.
  • Kinder atmen schneller, und Frauen atmen schneller als Männer.

Die Atmungsorgane

 

Der Verdauungstrakt

  • Ein erwachsener Mensch nimmt etwa 500 kg Nahrung jährlich zu sich.
  • Täglich werden 1,5 Liter Speichel produziert.
  • Die Speiseröhre ist ungefähr 25 cm lang.
  • In einer wellenförmigen Kontraktion bewegen Muskeln Nahrung durch die Speiseröhre.  Deshalb kommt die Nahrung auch dann im Magen an, wenn man auf dem Kopf steht.
  • Der Magen eines Erwachsenen fasst etwa 1,5 Liter.
  • Wir bekommen im Laufe des Lebens zwei Gebisse. Die 20 Milchzähne werden durch die 32 Zähne Erwachsener ersetzt. Der Zahnwechsel beginnt im Alter von 6 bis 7 Jahren.

Der Verdauungstrakt

 

Das Immunsystem

  • Die Haut sondert antibakterielle Substanzen ab, die verhindern das Bakterien und Pilze in die Haut eindringen. Dies ist der Grund dafür, dass wir morgens nicht bedeckt von einer Schicht Schimmel auf der Haut erwachen – die meisten Bakterien und Sporen, die auf der Haut landen, sterben schnell ab.
  • Lymphknoten enthalten Filtergewebe und viele Lymphzellen. Bei der Bekämpfung bestimmter bakterieller Infektionen schwellen die Lymphknoten durch die Bakterien und die sie bekämpfenden Zellen so stark an, dass sie tastbar werden. Geschwollene Lymphknoten sind daher oft ein Zeichen für eine Infektion.

Das Immunsystem

 

Das Nervensystem

  • Das Gehirn sieht wie eine riesige, faltige Walnuss aus.
  • Anders als andere Körperzellen können sich die Gehirnzellen nicht regenerieren. Wenn eine Gehirnzelle einmal beschädigt ist, wird sie nicht mehr ersetzt.
  • Gehirn und Rückenmark sind von Hirn-Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor) umgeben und geschützt.

Das Nervensystem

 

Das Herz-Kreislauf-System

  • Das Herz schlägt im Verlauf eines durchschnittlichen Menschenlebens etwa 3 Milliarden Mal.
  • In jeder Sekunde sterben ca. 2 Millionen Blutkörperchen, und genauso viele werden auch neu  gebildet.
  • In einem winzigen Blutstropfen befinden sich 5 Millionen rote Blutkörperchen, 300.000 Blutplättchen und 10.000 weiße Blutkörperchen.

Das Herz-Kreislauf-System

 

Die Muskeln

  • Unser Körper besitzt etwa 650 Muskeln, ohne deren Existenz der Mensch zu Bewegungen nicht in der Lage wäre (Das menschliche Skelett ist quasi vollkommen von Muskeln umhüllt).
  • Zum Gesicht gehören etwa 60 Muskeln. Lächeln ist einfacher als Stirnrunzeln. Zum Lächeln benötigt man 20 Muskeln, zum Stirnrunzeln über 40.
  • Der längste Muskel des Körpers ist der Schneidermuskel (M. sartorius), der von der äußeren Hüfte abwärts zur Knieinnenseite zieht. Er dreht den Oberschenkel nach außen & beugt das Knie.
  • Der kleinste Muskel im Körper ist der Steigbügelmuskel (M. stapedius) tief im Innenohr. Er ist nur 5 mm lang und dünner als ein Baumwollfaden. Er ist am Hörvorgang beteiligt.

 

Bewegungsmangel am Arbeitsplatz

Im Büro angekommen, begehen die meisten schon wieder den Fehler, erstmal nicht mehr vom Schreibtischstuhl aufzustehen. Dabei können sie selbst bei einer sitzenden Tätigkeit viel tun, um sich zu bewegen. Das fängt damit an, dass sie beim Telefonieren oder Briefe lesen hin und her gehen oder die Kollegen nicht anrufen oder eine E-Mail schicken, sondern persönlich vorbeigehen. Das stärkt nicht nur Teamgeist, sondern auch Gesundheit. Genauso kann doch die Mittagspause mit einem Verdauungsspaziergang bereichert werden, bei dem auch noch Geschäftliches besprochen wird. Jeder Gang macht nicht nur schlank, sondern gesund. Nach diesem Motto lassen sich viele kleinen Bewegungen in den Büroalltag einbauen. Sie können die Kaffeemaschine oder den Kopierer im anderen Stockwerk benutzen. Natürlich ist auch eine kleine Gymnastik einmal in der Stunde hilfreich, um den Körper zu entspannen.

„Bewegter Feierabend“

Zuhause angekommen, ist es Ihnen gegönnt, sich eine Weile zu entspannen. Aber selbst vor dem Fernseher können Sie als beste Variante natürlich ein bisschen Gymnastik bei Ihrer Lieblingsserie machen, nur nicht gerade an der spannendsten Stelle. Für das Wochenende bietet sich bei schönem Wetter eine Radtour oder eine Wanderung an (Immer ein Ziel vor Augen halten z.B. Eisdiele …). Bei leichtem Regen – Regenkleidung raus und entspannt durchatmen. Die beste Möglichkeit, sich in der Freizeit zu bewegen, ist es natürlich, einem Verein beizutreten. Aus der Fülle von Angeboten, z.B. auch im Gesundheitssport finden bestimmt auch „Bewegungsmuffel“ das Richtige.

 

Goldene Regeln – Tipps für den Alltag

Hier einige Tipps für den Alltag, um Körper und Geist fit zu halten ….

  • Täglicher, flotter Spaziergang
  • Bei sitzenden Tätigkeiten: Stehen Sie öfter auf ( z.B. 1x mehr Getränke holen)
  • Benutzen Sie grundsätzlich die Treppen
  • Verbringen Sie viel Zeit an der frischen Luft
  • Nehmen Sie sich Zeit fürs Essen, ernähren Sie sich gesund und bewusst !!!
  • Trinken Sie viel und ausreichend
  • Entspannen Sie auch mal, seien Sie nicht zu ehrgeizig !!!
  • Treiben Sie Sport mit Freunden, seien Sie gesellig!

So könnten Sie die Tipps umsetzen…

Den Tag schon mit Bewegung beginnen! Putzen Sie sich doch mal auf einem Bein die Zähne. (Als kleine Hürde … Augen schließen) Bereits ein Puls von 100 bis 120 Herzschläge reicht je nach Alter schon aus, um Ihren Kreislauf in Schwung zu bringen. (Tipp: 20 Sek Puls messen x 3 rechnen = aktueller Puls) Falls der Weg zum Dienst für einen Fußmarsch dann doch zu weit ist, gibt es dennoch eine Methode, um Bewegung in den Morgen zu bringen. Entweder steigen Sie eine oder zwei Stationen später in den Bus oder die Bahn oder Sie verlassen ihn früher. Wer gar nicht auf sein Auto verzichten möchte oder kann, sollte aber wenigstens ein Stück weiter entfernt parken, damit der Fußweg weiter ist. Also nicht ärgern, wenn es mal wieder keinen Parkplatz vor der Tür gibt, sondern freuen, denn schon ein paar Schritte an der frischen Luft tun dem Körper gut.